Angiologie
Fachärztliche Versorgung für Ihre Gefäßgesundheit
In der KARDIOLOGISCHEN PRAXIS DR HÖRIG erhalten Sie eine umfassende angiologische Betreuung bei Erkrankungen der Arterien und Venen. Als Fachärztin für Angiologie setzt sich Dr. Jacqueline Hörig mit großer Erfahrung, Kompetenz und persönlicher Zuwendung für die Gesundheit Ihrer Blutgefäße ein. Gesunde Gefäße sind die Grundlage für eine gute Durchblutung von Gehirn, Herz, Nieren und Extremitäten. Wir begleiten Sie von der Vorsorge über die Diagnostik bis zur Therapie.
Erkrankungen wie Arteriosklerose, periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) oder Thrombose können schwerwiegende Folgen haben. Prävention und Vorsorge bilden deshalb das Fundament unserer Arbeit. Mit der Schlaganfall-Vorsorge untersuchen wir die Halsschlagadern, während der Gefäß-Check eine umfassende Beurteilung Ihres Gefäßsystems bietet. Unsere moderne Diagnostik umfasst die Carotis-Duplexsonographie, die Bein-Doppler-Untersuchung, den Gefäßultraschall sowie die Labordiagnostik. Mit präziser Diagnostik und einfühlsamer Beratung schaffen wir gemeinsam mit Ihnen die Grundlage für Ihre langfristige Gefäßgesundheit.
Prävention &
Vorsorge
Schlaganfall-Vorsorge
Ein Schlaganfall entsteht meist durch Durchblutungsstörungen im Gehirn, häufig ausgelöst durch verengte oder verkalkte Halsschlagadern. Viele Betroffene bemerken diese Gefäßveränderungen lange nicht, da sie zunächst keine Beschwerden verursachen. Genau deshalb ist die Schlaganfall-Vorsorge so wichtig: Mit gezielter Diagnostik erkennen wir Risikofaktoren frühzeitig und können wirksame Maßnahmen einleiten, bevor ein Schlaganfall eintritt.
In der KARDIOLOGISCHEN PRAXIS DR HÖRIG untersuchen wir Ihre Halsschlagadern mit der Carotis-Duplexsonographie. Die Ultraschalluntersuchung macht Ablagerungen, Engstellen und Veränderungen an den Gefäßwänden sichtbar. So können wir Ihr individuelles Schlaganfallrisiko einschätzen und mit Ihnen die passenden Vorsorgemaßnahmen besprechen.
Zur Schlaganfall-Vorsorge gehört auch die Erfassung weiterer Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern, erhöhte Cholesterinwerte und Diabetes. Mit EKG, Langzeit-EKG und Labordiagnostik erhalten wir ein vollständiges Bild Ihrer Gefäßgesundheit. Bei auffälligen Befunden beraten wir Sie ausführlich zu Lebensstiländerungen, medikamentöser Therapie oder weiterführenden Maßnahmen. Die Schlaganfall-Vorsorge ist besonders sinnvoll bei familiärer Vorbelastung, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten sowie für Raucherinnen und Raucher.
Gefäß-Check
Durchblutungsstörungen in Armen, Beinen oder den hirnversorgenden Gefäßen entwickeln sich oft schleichend und bleiben lange unbemerkt. Mit dem Gefäß-Check können wir Verengungen, Verkalkungen oder andere Veränderungen des Gefäßsystems frühzeitig erkennen und das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt oder die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) einschätzen. Der Gefäß-Check richtet sich an alle, die ihre Gefäßgesundheit überprüfen möchten, insbesondere bei Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, erhöhten Cholesterinwerten oder familiärer Vorbelastung.
Der Gefäß-Check umfasst verschiedene Ultraschalluntersuchungen: Mit der Carotis-Duplexsonographie beurteilen wir die Halsschlagadern und das Schlaganfallrisiko. Die Bein-Doppler-Untersuchung gibt Aufschluss über die Durchblutung der Beinarterien und erkennt Verengungen, die zur Schaufensterkrankheit führen können. Der Gefäßultraschall ermöglicht eine detaillierte Darstellung weiterer Gefäßabschnitte. Ergänzend kontrollieren wir durch die Labordiagnostik wichtige Blutwerte wie Cholesterin, Blutzucker und Entzündungsmarker. Nach Abschluss der Untersuchungen besprechen wir die Befunde ausführlich mit Ihnen und entwickeln gemeinsam einen individuellen Plan für Ihre Gefäßgesundheit.
Diagnostik
Carotis-Duplexsonographie
Die Carotis-Duplexsonographie ist eine Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern, auch Carotiden genannt. Diese Gefäße versorgen das Gehirn mit sauerstoffreichem Blut und spielen eine zentrale Rolle für die Durchblutung des Gehirns. Verengungen oder Verkalkungen in den Halsschlagadern können das Risiko für einen Schlaganfall erheblich erhöhen. Mit der Carotis-Duplexsonographie können wir Ablagerungen, sogenannte Plaques, erkennen, den Grad einer Verengung bestimmen und die Fließgeschwindigkeit des Blutes messen. Die Untersuchung ist ein wichtiger Bestandteil der Schlaganfall-Vorsorge und wird auch zur Verlaufskontrolle bei bekannten Gefäßveränderungen eingesetzt.
Die Untersuchung erfolgt im Liegen und dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Die Carotis-Duplexsonographie kommt ohne Strahlenbelastung aus und wird in der Regel gut vertragen. Wir erkennen damit Arteriosklerose, Gefäßverengungen oder -verschlüsse und können das individuelle Schlaganfallrisiko einschätzen. Auch nach einem Schlaganfall oder bei Symptomen wie Schwindel, Sehstörungen oder vorübergehenden Lähmungserscheinungen ist die Untersuchung wichtig. Ergänzend zu Labordiagnostik und Gefäßultraschall erhalten wir ein umfassendes Bild Ihrer Gefäßgesundheit.
Bein-Doppler-Untersuchung
Die Bein-Doppler-Untersuchung dient der Beurteilung der arteriellen Durchblutung in den Beinen. Mit Ultraschall können wir Verengungen oder Verschlüsse der Beinarterien erkennen, die zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), auch Schaufensterkrankheit genannt, führen können. Typische Symptome sind Schmerzen beim Gehen, Kältegefühl in den Beinen oder schlecht heilende Wunden. Die Bein-Doppler-Untersuchung hilft dabei, das Ausmaß der Durchblutungsstörung zu bestimmen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Besonders wichtig ist die Untersuchung bei Risikofaktoren wie Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinwerten.
Bei der Untersuchung messen wir den Blutdruck an verschiedenen Stellen der Beine und vergleichen ihn mit dem Blutdruck am Arm. Zusätzlich setzen wir Ultraschall ein, um die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Arterien zu erfassen. Die Untersuchung dauert etwa 20 bis 30 Minuten und liefert wichtige Informationen über den Schweregrad einer möglichen Gefäßerkrankung. Auch können wir damit den Verlauf einer Therapie überwachen oder die Notwendigkeit weiterführender Maßnahmen einschätzen. In Kombination mit Labordiagnostik und Gefäßultraschall entsteht so ein vollständiges Bild Ihrer Gefäßsituation.
Gefäßultraschall
Der Gefäßultraschall, auch Duplexsonographie genannt, dient der Beurteilung von Arterien und Venen im gesamten Körper. Mit diesem bildgebenden Verfahren können wir Gefäßwände darstellen, den Blutfluss messen und krankhafte Veränderungen wie Verengungen, Verschlüsse, Aneurysmen oder Thrombosen erkennen. Der Gefäßultraschall kommt bei vielen Fragestellungen zum Einsatz: von der Abklärung geschwollener Beine über die Beurteilung der Bauchschlagader bis hin zur Kontrolle nach Gefäßoperationen. Die Untersuchung arbeitet ohne Strahlenbelastung und kann beliebig oft wiederholt werden.
Je nach Fragestellung untersuchen wir verschiedene Gefäßregionen. In Ergänzung zur Carotis-Duplexsonographie zur Beurteilung der Halsschlagadern und der Bein-Doppler-Untersuchung können wir die Bauchaorta, Nierenarterien oder Beinvenen darstellen. Die Untersuchung erfolgt mit einem Schallkopf, den wir über die Haut führen. Dabei entsteht ein Echtzeitbild der Gefäße auf dem Monitor. Wir können Wandveränderungen, Ablagerungen und die Fließgeschwindigkeit des Blutes präzise erfassen. Bei Verdacht auf eine Thrombose, bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit oder zur Verlaufskontrolle bei bekannten Gefäßerkrankungen ist der Gefäßultraschall unverzichtbar.
Labordiagnostik
Die Labordiagnostik spielt eine wichtige Rolle bei der Beurteilung Ihrer Gefäßgesundheit und der Einschätzung Ihres Risikos für Gefäßerkrankungen. Durch die Analyse verschiedener Blutwerte erhalten wir Informationen über Faktoren, die Arterien und Venen belasten können. Dazu gehören erhöhte Cholesterinwerte, Entzündungsmarker, Gerinnungsfaktoren und der Blutzuckerspiegel. Diese Parameter geben Aufschluss über Ihr Risiko für Arteriosklerose, Thrombosen oder die periphere arterielle Verschlusskrankheit. Bei bekannten Gefäßerkrankungen dient die Labordiagnostik der Therapiekontrolle und ermöglicht eine gezielte Anpassung der Medikation.
Die Blutentnahme erfolgt in der Regel morgens und nüchtern. Besonders wichtig sind die Blutfettwerte, darunter LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin und Triglyceride, die maßgeblich zur Gefäßverkalkung beitragen können. Der HbA1c-Wert ist bei Diabetes ein zentraler Kontrollwert. Gerinnungswerte wie D-Dimere können bei Verdacht auf Thrombose oder Lungenembolie wichtige Hinweise liefern, während Entzündungsparameter Aufschluss über entzündliche Prozesse in den Gefäßen geben. In Kombination mit der Carotis-Duplexsonographie, der Bein-Doppler-Untersuchung und dem Gefäßultraschall entsteht so ein ganzheitliches Bild Ihrer Gefäßsituation.